Lösungen für die professionelle Kühl- & Heizwasseraufbereitung
Aufbereitung von Kühl- und Heizungswasser nach VDI 2035, VDI 6044 und Co – das ist unsere Kernkompetenz. Von der Erstbefüllung über die Nachspeisung bis hin zur Bypass-Aufbereitung.
Unsere Produktpalette für die bivalente Kühl- & Heizwasseraufbereitung
Wasser ist das zentrale Element für den störungsfreien Betrieb und die Langlebigkeit von Heizungs- und Kühlsystemen. Die Vorgaben der VDI 2035, VDI 6044, ÖNORM H 5195-1 sowie SWKI BT 102-01 bilden dabei die Grundlage für Installation, Befüllung und Wartung.
Auf seinem Weg durch die Anlage kommt das Wasser mit nahezu allen Komponenten in Kontakt und kann – sowohl im Heiz- als auch im Kühlkreislauf – maßgeblichen Einfluss auf Funktion, Effizienz und Lebensdauer nehmen. Ohne gezielte Aufbereitung besteht das Risiko von Korrosion, Ablagerungen und weiteren systembedingten Schäden.
Vor diesem Hintergrund entwickelt UWS kontinuierlich praxisnahe und effiziente Lösungen zur Wasseraufbereitung, die konsequent auf einen richtlinienkonformen Einsatz ausgelegt sind. Ziel ist es, Heiz- und Kühlanlagen zuverlässig zu schützen und einen dauerhaft stabilen Betrieb sicherzustellen.
Das Produktspektrum reicht von der Erstbefüllung über die kontrollierte Nachspeisung bis hin zu Magnetitabscheidung und Korrosionsüberwachung. UWS Aufbereitungsgeräte ermöglichen dabei eine effektive Wasserbehandlung im Bypass-Verfahren, bei der Enthärtung, Entsalzung und Filtration in einem Schritt kombiniert werden.
Vollentsalztes Wasser mit Mischbettharz Vadion pH-Control
Um die in der VDI 2035 und VDI 6044 empfohlenen Werte (Härte von 0,3 °dH, Leitfähigkeit ≤ 100 μS/cm sowie ein pH-Wert von 8,2 – 10,0 in Edelstahlanlagen bzw. 8,2 – 9,0 bei Aluminiumbauteilen) erfüllen zu können, haben wir unser Mischbettharz Vadion pH-Control zur Vollentsalzung entwickelt. Es liefert neben einer Entsalzung des Wassers auf < 100 µS/ cm auch einen pH-Wert Stabilisierung des Füllwassers im geforderten Bereich. Der Einsatzbereich liegt in einer Temperaturspanne von 3 °C bis 80 °C. Somit ist auch die Entfernung vorhandener Resthärte und gelöster Salze im Kühl- oder Heizwasser einer Anlage im laufenden Betrieb (Bypass-Verfahren) möglich. Mit unserem Harz Vadion pH-Control stimmen Leitfähigkeit, pH-Wert und Wasserhärte in Heizungen.
Warum Heizwasseraufbereitung?
Steinbildung, Korrosion und Magnetit sind häufige Schadensursachen bei Problemen an der Heizungsanlage. Deshalb sollten SHK-Betriebe bei jeder Wartung zumindest pH-Wert und Leitfähigkeit prüfen und gegebenenfalls das Wasser aufbereiten. Die VDI 2035 gibt aus diesen Gründen Richtwerte für das Heizungswasser vor. Diese stellen die Grundlage vieler Garantiebedingungen dar – welche Planer, Installateure und Betreiber stets im Auge haben sollten. Werden die vorgegebenen Richtlinien nicht eingehalten, drohen:
- Verweigerung der Inbetriebnahme seitens des Herstellers
- Verweigerung des Garantieanspruchs im Schadensfall und
- Leistungs- und Effizienzverluste
- Mittel-/langfristige Schäden an der Anlage.
Warum Kühlwasseraufbereitung?
Ablagerungen, Korrosion und Magnetit gehören zu den häufigsten Ursachen für Schäden an Kühlanlagen. Daher legen die VDI 6044, ÖNORM H 5195-1 und SWKI BT 102-01 klare Richtwerte für die Wasserqualität fest. Diese Werte sind oft entscheidend für Garantiebedingungen und sollten von Planern, Installateuren und Betreibern stets berücksichtigt werden. Werden die vorgegebenen Vorgaben nicht eingehalten, können folgende Risiken auftreten:
- Verweigerung der Inbetriebnahme seitens des Herstellers
- Verweigerung des Garantieanspruchs im Schadensfall und
- Leistungs- und Effizienzverluste
- Mittel-/langfristige Schäden an der Anlage.
Die Normen VDI 2035, VDI 6044, ÖNORM H 5195-1, SWKI BT 102-1
Kern der VDI 2035 ist die Vermeidung von Steinbildung und wasserseitig verursachter Korrosion in der Heizung. Die EN 1717 regelt die Absicherung des Trinkwassers gegen Nichttrinkwasser und gemäß EN 14336 sind Heizanlagen vor der Inbetriebnahme zu spülen.
Für Kühl- und Kaltwassersysteme gilt ergänzend die VDI 6044. Ihr Fokus liegt auf der Vermeidung von Schäden in Kühlkreisläufen, insbesondere durch Korrosion, Ablagerungen und mikrobiologisches Wachstum. Damit überträgt sie die grundlegenden Prinzipien der Wasseraufbereitung auf Kühlanwendungen, berücksichtigt jedoch die spezifischen Anforderungen dieser Systeme.
Im europäischen Ausland gelten teilweise andere Regelwerke. So ist es in Österreich die ÖNORM H 5195-1, in der Schweiz die SWKI BT 102-01. Zahlreiche Länder lehnen sich jedoch inzwischen an die VDI 2035 an.
FAQ - Kühl- und Heizungswasseraufbereitung
Die von der VDI 2035, ÖNORM H 5195-1 und SWKI BT 102-01 empfohlenen Werte sind eine Härte von 0,3 °dH, Leitfähigkeit ≤ 100 μS/cm sowie ein pH-Wert von 8,2 – 10,0 in Edelstahlanlagen bzw. 8,2 – 9,0 bei Aluminiumbauteilen.
Das Heizungswasser sollte nach den geltenden Normen kalkfrei, korrosionsfrei, sauber und klar sein. Zudem sollte es nicht unangenehm riechen.
Befinden sich zu viele Anionen und Kationen im Wasser, muss entsalzt werden. Die Entsalzung entfernt aus dem Wasser mehrere Salze (Kationen und Anionen), die korrosive und zersetzende Reaktionen in der Heizanlage auslösen. Dadurch verhindert die Entsalzung wiederum Steinbildung, da auch Calcium und Magnesium entfernt werden. Hierbei sinkt die Leitfähigkeit enorm ab, da (fast) alle Kationen und Anionen und somit leitende Salze entfernt werden.
Die Vorteile einer geringen Leitfähigkeit und somit der Entsalzung:
- Je geringer der Leitwert, umso höher die Wärmekapazität
- Höhere tolerierbare Sauerstoffkonzentration
- Erheblich verringerte Korrosionswahrscheinlichkeit
- Vorgaben aller Hersteller werden erfüllt
Die Normen unterscheiden hier salzarme und salzhaltige Betriebsweise. Für salzarmes Heizungswasser gilt eine Leitfähigkeit von > 10 bis ≤ 100 µS/cm, salzhaltige Heizungswasser sollte bei > 100 bis ≤ 1.500 µS/cm liegen.
Je höher die Leitfähigkeit im Wasser, desto mehr steigt die Korrosionswahrscheinlichkeit. Dabei bestimmen die im Wasser gelösten Salze größtenteils die Leitfähigkeit. Ein hoher Salzgehalt verursacht eine hohe Leitfähigkeit. Auch Sauerstoffbindemittel und Korrosionsinhibitoren erhöhen die Leitfähigkeit. Eine elektrochemische Korrosion findet nur statt, wenn die verbauten Materialien mit einem elektrisch leitfähigen Medium in Kontakt kommen. Im Umkehrschluss bedeutet das: Eine geringe Leitfähigkeit verringert oder bremst Korrosion in der Heizanlage.
Um die in der VDI 2035 empfohlenen Werte erfüllen zu können, gibt es spezielle Mischbettharze (Ionentauscher). Das UWS Vadion pH-Control liefert neben einer Entsalzung des Wassers auf < 100 µS/ cm (entspricht 0-2 °dH) auch einen pH-Wert des Füllwassers im geforderten Bereich. Der Einsatzbereich liegt in einer Temperaturspanne von 3 °C bis 80 °C. Somit ist auch die Entfernung vorhandener Resthärte und gelöster Salze im Heizwasser einer Heizanlage im laufenden Betrieb (Bypass-Verfahren) möglich. Mit unseren Aufbereitungsgeräten erfüllen sie alle Herstellervorgaben.
Die VDI 6044 bezieht sich auf die Vermeidung von Schäden in Kaltwasser- und Kühlkreisläufen.
Sie ist die Ergänzung der VDI 2035 für offene und geschlossene Systeme mit und
ohne Frostschutz von mindestens 1.000 Litern und kleiner 40˚C Kreislauf-
temperatur.
Die Richtlinie gibt Hilfestellung bei Planung, Errichtung und Betrieb von
Neu- und Bestandsanlagen.