Magnetitabscheider gehören heute zu den wichtigsten Schutzkomponenten moderner Heizungsanlagen.
Trotzdem werden sie in der Praxis noch immer unterschätzt oder erst dann nachgerüstet, wenn bereits Schäden aufgetreten sind.

Dabei ist Magnetit kein Randphänomen, sondern eine der häufigsten Ursachen für:

  • Funktionsstörungen
  • Effizienzverluste
  • vorzeitigen Verschleiß zentraler Komponenten

Wer Heizungsanlagen dauerhaft schützen will, kommt an einem strukturierten Verständnis von Magnetit und seiner gezielten Abscheidung nicht vorbei.

Was ist Magnetit – und warum entsteht es im Heizsystem?

Magnetit ist ein schwarzes Eisenoxid (Fe₃O₄), das als Nebenprodukt von Korrosionsprozessen entsteht.
In Heizungsanlagen bildet es sich vor allem dann, wenn:

  • Sauerstoff ins System gelangt
  • ungeeignete Heizwasserqualität vorliegt
  • unterschiedliche Metalle miteinander reagieren

Besonders kritisch:
Magnetit entsteht schleichend und meist unsichtbar, lagert sich aber kontinuierlich im System ab.
Mit der Zeit bildet sich eine feine, schwarze Schlammmasse, die sich im gesamten Heizkreis verteilt – von Rohrleitungen bis in sensible Bauteile.

Welche Schäden verursacht Magnetit?

Die Auswirkungen von Magnetit sind vielfältig – und in der Praxis häufig kostenintensiv.
Typische Folgen sind:

  • zugesetzte Wärmetauscher mit deutlich reduzierter Wärmeübertragung
  • blockierte Ventile und Regelarmaturen
  • erhöhter Verschleiß oder Ausfall von Pumpen
  • gestörter Volumenstrom im Heizkreis

Das Resultat:

  • steigender Energieverbrauch
  • ungleichmäßige Wärmeverteilung
  • häufigere Störungen
  • verkürzte Lebensdauer der Anlage

Viele dieser Schäden werden fälschlicherweise als „normaler Verschleiß“ eingeordnet – obwohl ihre Ursache klar im Heizungswasser liegt.

Warum ein Magnetitabscheider so wirkungsvoll ist

Ein Magnetitabscheider nutzt starke Permanentmagnete, um magnetische Partikel gezielt aus dem Heizungswasser zu entfernen.
Im Gegensatz zu einfachen Schmutzfängern werden dabei auch feinste Magnetitpartikel zuverlässig abgeschieden – genau dort, wo sie sonst Schaden anrichten würden.

Das bringt entscheidende Vorteile:

  • kontinuierliche Entfernung von Magnetit aus dem System
  • Schutz empfindlicher Komponenten wie Wärmetauscher, Pumpen und Ventile
  • stabilerer hydraulischer Betrieb
  • geringerer Wartungs- und Reparaturaufwand

Wichtig dabei:
Ein Magnetitabscheider wirkt präventiv und dauerhaft – nicht erst dann, wenn Schäden bereits sichtbar sind.

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MAGella Magnetitabscheider: konsequenter Schutz im Anlagenbetrieb

Mit der MAGella Serie bieten wir bei UWS leistungsfähige Magnetitabscheider für unterschiedliche Anlagengrößen und Anforderungen.
Sie sind darauf ausgelegt, Magnetit kontinuierlich aus dem Heizungswasser zu entfernen und so Korrosionsfolgen aktiv zu begrenzen.

Ein Beispiel ist der MAGella MG 200 mit 4×9.000 Gauß, der speziell für den professionellen Einsatz entwickelt wurde:

  • hohe Abscheideleistung auch bei feinen Partikeln
  • robuste Bauweise für den dauerhaften Anlagenbetrieb
  • wartungsfreundliches Design für einfache Reinigung

So wird Magnetit dort abgeschieden, wo er entsteht – bevor er sich im System verteilen kann.

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Der an der Rücklaufleitung am Kessel montierte Magnetit- und Schlammabscheider MAGella MG 200 schützt die Anlage vor allen Arten von Verunreinigungen.
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Magnetitabscheider sind kein Ersatz für Wasseraufbereitung

Ein häufiger Irrtum in der Praxis lautet:

„Mit Magnetitabscheider brauchen wir keine Heizwasseraufbereitung mehr.“

Das Gegenteil ist der Fall.

Ein Magnetitabscheider entfernt die Folgen von Korrosion – nicht deren Ursachen.
Ohne passende Heizwasserqualität entsteht immer wieder neuer Magnetit.

Erst das Zusammenspiel aus:

sorgt für langfristige Betriebssicherheit.

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Der richtige Einbau entscheidet über die Wirkung

Damit ein Magnetitabscheider seine volle Wirkung entfalten kann, ist der Einbau entscheidend.
Bewährt hat sich die Installation:

  • im Rücklauf der Anlage
  • möglichst nah am Wärmeerzeuger

So werden Magnetitpartikel abgefangen, bevor sie Wärmetauscher, Pumpen oder Regeltechnik erreichen.
Ebenso wichtig ist eine gute Zugänglichkeit, damit Wartung und Kontrolle problemlos möglich sind.

Wartung: einfach, aber unverzichtbar

Ein Magnetitabscheider ist kein wartungsfreies Bauteil.
Die abgeschiedenen Partikel müssen regelmäßig entfernt werden, um:

  • die Abscheideleistung dauerhaft zu erhalten
  • Rückströmungen zu vermeiden
  • den Zustand der Anlage beurteilen zu können

Gerade hier liegt ein zusätzlicher Vorteil:
Die Menge des abgeschiedenen Magnetits liefert wertvolle Hinweise auf:

  • laufende Korrosionsprozesse
  • den Zustand des Heizsystems
  • die Wirksamkeit der Wasseraufbereitung

Magnetitabscheider als Qualitätsmerkmal moderner Anlagen

In professionell geplanten Heizungsanlagen sind Magnetitabscheider heute Stand der Technik.
Sie stehen für:

  • vorausschauende Planung
  • langfristigen Schutz
  • geringere Betriebskosten

Gerade bei modernen, hocheffizienten Wärmeerzeugern sind sie kein optionales Zubehör mehr, sondern elementarer Bestandteil eines sicheren Anlagenkonzepts.

Ganzheitlich denken statt Symptome bekämpfen

Wie alle Lösungen von UWS Technologie wird auch die Magnetitabscheidung immer im Gesamtkontext der Heizwasserqualität betrachtet.
Denn nur wer Ursachen und Auswirkungen gemeinsam adressiert, kann Schäden dauerhaft vermeiden.

MAGella Magnetitabscheider sind dabei:

  • ein zentraler Schutzbaustein
  • ein Frühwarnsystem für Korrosionsprozesse
  • ein wichtiger Beitrag zur Anlagenhygiene

Fazit: Magnetitabscheider schützen Technik, Effizienz und Investitionen

Magnetit entsteht nicht zufällig – und verschwindet nicht von allein.
Ohne gezielte Abscheidung bleibt er dauerhaft im System und richtet kontinuierlich Schaden an.

Ein professionell eingesetzter Magnetitabscheider wie die MAGella Serie:

  • schützt empfindliche Komponenten
  • stabilisiert den Anlagenbetrieb
  • verlängert die Lebensdauer der Heizung
  • reduziert Wartungs- und Reparaturkosten

Wer Heizungsanlagen langfristig sicher betreiben will, kommt an einer konsequenten Magnetitabscheidung nicht vorbei.